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Masernepidemie in der Schweiz

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… und das seit 2006 …

Weiße Kreuze für Schweizer Flagge
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Auf den Seiten des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit läßt sich nachlesen, daß im Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum 14. April 2009 insgesamt 685 gemeldete Masernfälle aufgetreten sind. Damit erhöhte sich die Anzahl der Erkrankungen an ∴Masern in nur einem Monat um mehr als das Doppelte.

Dies entspricht einer Inzidenz von ca. 90 gemeldeten Masernfälle auf 1 Million Einwohner. Das Eradikationsziel der WHO-Europa Region fordert jedoch eine Inzidenz von weniger als einem Fall pro eine Million Einwohner, für die gesamte Schweiz also maximal 7-8 Masernfälle pro Jahr. Dieses Ziel konnte in den Jahren seit Beginn der Epidemie nicht erreicht werden.

Zuletzt erschien es, als ob der Masernausbruch in der Schweiz zum Erliegen gekommen wäre – doch dann folgte ein weiterer kräftiger Anstieg. In einer Veröffentlichung des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit zur seit November 2006 grassierenden Masernepidemie konnte man Folgendes entnehmen:

Von den 3157 (88%) Patienten mit bekanntem Impfstatus waren 93% nicht geimpft und 5% (mit nur einer Dosis) ungenügend geimpft. Insgesamt wurden 260 masernbedingte Hospitalisationen, 147 Pneumonien und 8 Enzephalitiden (Gehirnentzündungen) gemeldet. Ende Januar 2009 starb im Universitätsspital Genf ein zwölfjähriges, zuvor völlig gesundes Mädchen aus der Haute-Savoie an einer Masernenzephalitis[1].

Aktueller Stand:

Links

Quellennachweise:

  1. siehe Pressemitteilung im Themenbereich Schicksale: Tod durch Masern. []

Ein Kommentar auf 'Masernepidemie in der Schweiz'

  1. [...] Klare Ansage für Minarette in der SchweizDank medialer Vernetzung der Gegenwart läßt es sich unter den Tisch kehren: Die Schweizer sind ein Volk, daß nicht in der Neuzeit ankommen mag. Gern würden die Bewohner der Bergregion sich vor der stetigen Weiterentwicklung verstecken. Doch die Berge sind nicht hoch genug. Den Einzug des Frauenwahlrecht den allerletzten Kanton konnte man(n) nicht verhindern. Immerhin ist dank Volksentscheid in der Schweiz die Konträrmedizin der evidenzbasierten gleichgestellt. Fortschritt? Nein, danke! Impfungen? Nein, danke. Die Schweizer stehen zu ihren roten Masernpunkten. [...]

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