… und die Hauptstädter erscheinen gleichgültig …
Anonymous - mach mit!
Aber Berliner lieben Bücherstände, man sieht Bücherstände vor Antiquariaten und Second-Hand-Läden, vor den Universitäten und auf Trödelmärkten … wer kann da schon vorbeigehen ohne einen Blick zu riskieren.
Diese Reflexreaktion der Bürger macht sich Scientology zu nutze. So bauen sie an neuralgischen Stadtpunkten ihre Tapeziertische auf, stellen ihre Bücher des Gründers auf und drapieren mittig eine wundersame Apparatur, welche einem Auskunft über den Streßlevel eines potentiellen Sektenmitgliedes geben wird – kostenfrei natürlich, obwohl “umsonst” da ja das passendere Attribut wär’. Bei Freibier schaltet ja leider oft das Hirn der Menschen in den Ruhezustand. Wenn es also irgendwo etwas kostenlos gibt, selbst wenn es unsinnige, absolut nichtssagende Psychotests sind, welche einzig und allein die Hirnwäsche eines halbwegs intelligenten Menschen zum Ziel haben, dann greift die derzeitige “Geiz ist geil”/”ich bin doch nicht blöd”-Mentalität.
Dianetiker - Scientologen im Schafspelz
Wo ist das Ordnungsamt? Hat die Galeria Kaufhof hier kein Hausrecht? Normale Hausierer verweist man doch auch des Platzes! Und warum zum Geier macht der Verbraucherschutz nichts? Die Jünger der Thetanen haben ihren eigenen Schutz dabei. In unauffälliger Entfernung stehen fotobereit Schutzpersonen der Dianetiker. Warum schützt uns niemand vor denen!
So bleibt es an jedem Einzelnen von uns hängen, nicht tatenlos wegzuschauen, wenn wir sehen, wie die Jugend und beeinflußbare Menschen angesprochen werden. Scientology soll wissen, daß ein Auge auf sie geworfen wurde.
Nehmt Euch die Zeit, Euch einzumischen und darauf hinzuweisen, daß wer mit “Dianetik” wirbt für Scientology wirbt. Das ist nicht viel, aber wir sind viele – und das zählt. Wer aufgrund der fair-game Direktive der Scientologen , um sein Wohlergehen fürchtet, dem sei Anonymous ans Herz gelegt.
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