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Masernausbruch in Hamburg

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… das Robert Koch Institut (RKI) informiert …

Masernvirus
Masernvirus
Bis zur 9. Kalenderwoche hat sich die Zahl der Masernfälle auf 101 erhöht, davon traten 12 Fälle im Hamburger Umland auf. Bei weiteren 11 Personen bestand der Verdacht einer Masernerkrankung. Es lagen bei 104 Fällen und Verdachtsfällen Angaben zum Beginn der Krankheitssymptome vor. Der gegenwärtige Verlauf deutet nicht auf ein bereits erfolgtes Überschreiten des Höhepunktes des Ausbruchs hin. Die Mehrzahl der Fälle traten südlich der Elbe im Bezirk Mitte (Ortsteil Wilhelmsburg) und im Bezirk Harburg auf.

Der Anteil der Kinder bis 14 Jahre betrug 52 %. Der öffentliche Gesundheitsdienst bemühte sich besonders um die Verhinderung einer größeren Masernausbreitung in Schulen und Kindergärten. Das soll durch Riegelungsimpfungen bzw. durch möglichst konsequenten Ausschluss von nicht geimpften Kindern vom Unterricht erfolgen. Für Fälle aus Hamburg und Harburg wurde gezeigt, dass sie ebenfalls
durch ein Masernvirus des Genotyps D4 ausgelöst worden sind. Dieses unterscheidet sich geringfügig von dem in NRW detektierten Virus des gleichen Genotyps.

Die aktuell in Deutschland beobachteten Masernviren des Genotyps D4 gehören der Subvariante „Enfield“ an, die ihren Ursprung in Asien hat und seit dem Frühjahr 2007 in England zirkuliert. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre traten auch in Ländern des kontinentalen Europas kleine und mittlere Ausbrüche auf, die durch diese Virusvariante verursacht waren (z. B. Bayern, Herbst 2007).

Update

Masernzahlen im Hamburger Umland steigen. Am 20.03.2009 berichtet die NWZ online von insgesamt 31 Fällen in Niedersachsen und beruft sich dabei auf Angaben aus dem Gesundheitsministerium.

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