Medien
2010-04-11, 20:07 [Sunday]
… und “Befassen” (engage) zu “Angreifen” wird …
Dokumentation eines Mordes im Namen der Freiheit - Wikileaks Kollateralschaden:
Die Sprache der Politik ist so konstruiert, daß eine Lüge als ehrlich und ein Mord als respektabel empfunden wird und um Substanz vorzugaukeln, wo heiße Luft regiert. — George Orwell
Wikileaks hat ein Video in die Hände bekommen, durch welche Kanäle auch immer. Fakt ist, daß dieses Video auch in den Medien gezeigt wird. Leider bringt den Truppen niemand bei, daß man erst dann schießt, wenn man 150% sicher ist, daß der andere einem an den Kragen will. Eine Vermutung über die Motive und proaktives Handeln erscheint mir nicht ausreichend. Ganz offensichtlich ist das jedoch eine”∴Rule of Engagement” (RoE) der U.S. Truppen. Hier werden AK-47, RPG im Vorbeiflug erkannt – daß es sich dabei um Kameras mit Teleobjektiven handelt war anscheinend nicht ersichtlich. Mit denen kann man zwar Photos schießen aber sicher nicht die Tötung eines Menschen bewirken. Doch mit präemptiven Schlägen kennen sich die U.S. Amerikaner ja bestens aus. Völkerrecht hin oder her. Kein Wunder, daß sie ein Internationales Strafgericht ablehnen.
Auf dem kompletten Video (YouTube Anmeldung erforderlich) können keine Kampfhandlungen erkannt werden, die von der beschossenen Zivilgruppe ausgeht. Die Rettungsversuche des verwundeten durch eine vorbeifahrende Familie wird durch einen weiteren Beschuß unterbunden. Das Militär erkannte zwar die Motive der Leute in dem Kleinbus (“possibly picking up wounded and weapons”) , nicht aber die Kinder. Die Soldaten sind also hellsichtig, wenn auch kurzsichtig. Das gesamte Tötungsgeschehen wird noch durch die perfiden Kommentare der Soldaten untermalt:
- “Good shoot’n”
- “hahaha, I hit’em”
- “… right through the windshield. Haha.” (die Kinder)
Die Verwundung des Kindes wird mit einem “Damned. Oh well.” (Verdammt. Egal.) quittiert und mit einem “Well it’s their fault for bringing their kids into battle” (Ist doch ihre Schuld, wenn die ihre Kinder mit in den Kampf nehmen.) kommentiert.
… zum Video (Kurzfassung) …
Tags: Iraq, Kollateralschaden, Krieg, Militär, Namir Noor-Eldeen, Reuters, Saeed Chmagh, Shooting, WikiLeaks
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2010-03-25, 15:30 [Thursday]
… Surender Sharma, kein Herr über Leben und Tod …
Voodoo, Mantra, Tantra - alles für die KatzAls Surender Sharma behauptete, er könne mich [Sanal Edamaruku] mit Hilfe von Magie umbringen, mußte ich das doch glatt ausprobieren. Das Resultat war ein Triumph für den Rationalismus.
Humor wird in verschiedenen Kulturen ganz unterschiedlich gehandhabt. In Kerala, einem Bundestaat im Süden Indiens, aus dem ich stamme, erfreut sich der womöglich kürzeste Witz überhaupt sehr großer Beliebtheit: Ein Hund versucht, eine Kokosnuß zu knacken. “Und, was dann?” mag man dann fragen. Nichts, das ist ja der Witz. Es klappt natürlich nicht.
Meine Begegnung mit Pandit Surender Sharma hatte etwas von diesem Kerala-Witz, nur daß sie sich über Stunden hinwegzog. Auch lachte niemand, als er live im Fernsehen versuchte, mich mit trantrischen Ritualen ins Jenseits zu befördern. Niemand außer mir, natürlich.
Es geschah im März 2008. Der Großmeister des Tantra und ich waren zu einer beliebten Fernsehsendung zum Diskussionsthema “Tantrische Kraft vs. Wissenschaft” als Gäste geladen. Er brüstete sich damit, daß er jeden jederzeit innerhalb von nur drei Minuten durch ∴Mantra und Tantra töten könne. Ich ergriff die Chance beim Schopfe und bot mich ihm als Testgegenstand an. Live und überrumpelt war es ihm nicht möglich, sich aus der Affaire zu ziehen, ohne sein Gesicht verlieren – oder sein prominentes Klientel. So nahm unser beispielloses Experiment seinen Lauf. Der Meister stimmte sein “Killer”-Mantra an, welches es im Internet bereits zu passabler Berühmtheit gebracht hatte: “Om lingalingalingalinga, kilikilikili…”
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Tags: Esoterik, James Randi, Mantra, Pandit, Sanal Edamaruku, Surender Sharma, Surinder Sharma, Tantra
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2009-12-20, 12:21 [Sunday]
… hochkommerzieller Esokitsch …
Protagonisten des FilmsDa ich gewisse Filme unerträglich finde, ist es mir unmöglich eine Rezension darüber zu verfassen. Gott-sei-dank gibt es jedoch Individuen, die masochistisch genug veranlagt sind, um sich auch solche Filme anzutun, und dankenswerterweise auch bereit sind, eine diesbezügliche Kritik zu verfassen. So hat selbst der Film
Avatar, der pünktlich vor Weihnachten in die hiesigen Kinos kam, einen Rezensierer mehr oder minder für sich gewinnen können. Folgende Rezension von
Ingo Junkat möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Avatar – eine zweite Meinung
Der mit dem Baum tanzt
Ich habe diese Woche mehrfach gelesen, Avatar revolutioniere das Kino. Nach zweieinhalbstündiger Tortur im Kinosessel kann ich das nur für einen Bereich bestätigen: die Tricktechnik. Der Rest von Avatar ist, man muss es mal so deutlich sagen, der teuerste Esoterik-Kitsch aller Zeiten.
Bis zu 300 Millionen Dollar hat James Cameron angeblich für diesen Film ausgegeben. Herausgekommen ist ein Hightech-Ethnomärchen, das aus so vielen Versatzstücken besteht, dass man zwischendurch kaum noch weiß, in welchem Film man sitzt.
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Tags: Avatar, James Camaron, Rezension
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2009-12-03, 18:12 [Thursday]
… wie man Blogger in die Knie zwingen kann …
Freiheit der Berichterstattung
Blogging ist eine feine Sache. Was aber ist ein ∴Blog? Es handelt sich dabei um eine Art online geführtes Tagebuch, wo die jeweiligen Autoren zu den ihnen wichtigen Themen Stellung beziehen. So finden sich Themen bezogene Kommentare, persönlichen Reisenotizen oder auch Fotojournale. Für jeden ist etwas dabei, jeder kann ein Teil der Blogosphäre werden. Doch Blogger leben gefährlich. Gerne werden sie von Unzufriedenden verklagt und praktischerweise zugleich finanziell in den Ruin getrieben (vgl.» JAKO gegen Baade«).
So ist es nicht verwunderlich, daß immer mehr Blogger den Weg in die Anonymität wählen, was nicht zuletzt dazu führt, daß einige gar mit einem Kopfgeld versuchen (siehe: “Esowatch und die Kopfgeldjäger” oder auch hier “Wanted” oder auch direkt das Video der Auslober auf YouTube), andere Nutzer zu illegalem Datamining zu animieren. Das ist natürlich gar nicht fein – aber das kümmert natürlich die Anstifter nicht, die ihre Salvation in einer gerichtlichen Auseinandersetzung suchen.
Wie dem auch sei, auch politische Blogs sind natürlich nicht vor der Mißgunst Dritter gefeit. Erwischt hat es diesmal die Bloggerin Edith Bartelmus-Scholich, welche vom OLG Düsseldorf mit einem Strafbefehl über magere 12.000 Euro bedacht wurde. Ein schönes Geschenk der Obrigkeit. Hintergrund ist, daß ’scharf-links’ regelmäßig die Berichte der Roten Hilfe Düsseldorf-Mönchengladbach zum Prozess gegen Faruk Ereren veröffentlicht hat. In einem dieser Berichte beanstandet das OLG einen Satz in dem nach Darstellung des Gerichtes eine Tatsache von den Prozessbeobachtern falsch dargestellt sei.
Wer auch in dieser Krise Geld überhat, sich mit der linksgerichteten Bloggerin solidarisieren mag, der findet »hier« alle relevanten Daten zur Übermittlung seiner Unterstützung. Daß so ein Verleumdungsprozess keine günstige Angelegenheit ist, haben schon einige Blogger erfahren dürfen (vgl. “DFB gegen Jens Weinreich”). Solidarität bekommt in den Zeiten des Internets eine völlig neue Bedeutung.
Links:
Tags: Meinungsfreiheit, Scharf-Links, Verleumdungsklage
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2009-11-16, 14:36 [Monday]
… Kongress für unabhängige Medien 2009 in Berlin …
BCG 2009 in Berlin
Wie wahrhaftig stehen die Betreiber und Teilnehmer der Bloggerkonferenz wirklich für Meinungsfreiheit und unabhängige Medien und vor allem für die Wahrheit?
Alles fing mit einer kleinen, recht belanglos anmutenden Nachricht an:
aus dringenden organisatorischen Gründen kann im Anschluss des Kongresses in der c-base leider keine Party stattfinden
C-Base, das war Veranstaltungsort der Blogger Konferenz. Es handelt sich dabei um einen gemeinnützigen Verein “zur Förderung von kreativen Projekten im digitalen Bereich, sowie zur Unterstützung künstlerischer Projekte”. Und C-Base, wie sich herausstellen sollte, war der dringende organisatorische Grund. Das jedoch erfuhr man nicht von den Veranstaltern, die sich der unabhängigen Wahrheit und Berichterstattung verpflichtet haben.
Der c-base e.V. distanziert sich öffentlich von der Veranstaltung und Teilen ihrer Rednerliste. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine Veranstaltung des c-base e.V. handelt, sondern lediglich die Räume des Vereins genutzt werden. Aus Sicherheitsgründen wurde die Party am Abend vom c-base e.V. abgesagt.
[...] Mehrere Redner und in der Vergangenheit von ihnen getätigten Äußerungen sind für den c-base e.V. untragbar.
Nach einer Abwägung möglicher juristischer Konsequenzen, hat sich der c-base e.V. entschieden, die Konferenz in seinen Räumen dennoch durchführen zu lassen. Die Bereitschaft, die Veranstaltung stattfinden zu lassen, stellt hierbei keine thematische Unterstützung der Veranstaltung dar.
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Tags: BCG 2009, Blogger Konferenz
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2009-09-14, 19:58 [Monday]
… der AIDS-Leugnung neuestes Kapitel …
Fachpublikation mit fragwürdiger BeitragsauswahlPeter Duesberg, bekannter AIDS-Dissident, hat mal wieder einen Artikel zu veröffentlichen gedacht, in welchem u.a. er propagiert, daß das HI-Virus nicht für die Immunschwächekrankheit AIDS verantwortlich ist. Um in einer Fachpublikation veröffentlich zu werden, muß ein Beitrag vorher ein kritisches Prozedere, die ∴
Peer Review, durchlaufen, wo dieser von Fachexperten, den Peers, überprüft wird. Dieser Prozeß ist bei weitem nicht fehlerfrei, aber doch immer noch das probateste Mittel, um Spreu vom Weizen zu trennen. Darum suchen fragwürdige Wissenschaftler Publikationen, in denen nicht rigoros auf die Qualität der Beiträge geachtet wird. Eines davon ist das Journal
Medical Hypotheses [Medizinische Hypothesen].
Daß das so nicht geht, findet auch Ben Goldacre vom Guardian:
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Tags: AIDS, Ben Goldacre, HIV, Peer Review, Peter Duesberg
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2009-09-10, 13:40 [Thursday]
… wie wie die öffentlich-rechtlichen sich der Gebühren als unwürdig erweisen …
Tolzin und Leitner mit dem 'Impf Heil' Gruß Ich weiß, ich weiß, es ist eigentlich schon ein alter Hut und wurde ja auch schon in einigen Blogs (z.B.
hier) abgehandelt, aber ich bestehe darauf, meinen Senf dazu abzugeben. Die ARD hat sich in ihrem Morgenmagazin nicht gerade mit Ruhm bekleckert, als dort dem Molkereifachmann und selbsternannten Impfexperten Hans Tolzin ein Forum geboten wurde, um seine pseudowissenschaftlichen Impfkritikthesen unter das Volk zu bringen. Dabei wurde Tolzin als Gegenpol zu den Aussagen des Präsidenten des Paul Ehrlich Institutes, Johannes Löwer, dem frühmorgendlichem Zuschauer dargeboten. Löwer ist ein Experte auf seinem Gebiet, diplomierter Biochemiker und habilitierter Humanmediziner mit dem Titel Professor für Medizinische Virologie, genau der richtige, um Aussagen über die Schweinegrippe zu tätigen. Was nun ist ∴
Hans Tolzin? Hans Tolzin ist ein medizinischer Laie, der sich der ∴
Impfkritik verschrieben hat und enge Kontakte zu Sekten pflegt. So konnte man ihn bei den Moonies finden und ein enger Freund und Mitstreiter ist der Herausgeber der Kent-Depesche, der bekennende Scientologe ∴
Michael Hinz. Familie Hinz und Tolzin stehen sich sogar ideologisch so nah, daß sie gemeinsam den ∴
Neuen Impulse Treff gründeten, in dessen Vorstand Tolzin auch heute noch aktiv tätig ist. Das Tolzin der antisemitischen, rechts-esoterischen Ideologie des Wunderheilers ∴
Ryke Geerd Hamer, Begründer der ∴
Germanischen Neuen Medizin nahesteht, fällt bei diesen Referenzen schon gar nicht mehr ins Gewicht.
Wen hat die ARD sich das als Interviewpartner geholt? Unglauben deckt das Unglaubliche auf:
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Tags: ARD, H1N1, Hans Tolzin, Influenza, Michael Leitner, Reinhard Kurth
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2009-09-05, 17:14 [Saturday]
… wer die Wahl hat, hat die Qual: sozialistische oder scientologische Alternative? …
Nur Stress mit dem TestDer MLPD Landesverband Nord-Ost hatte seine Auftaktkundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz am Samstag, dem 05. September 2009. Schon von weitem sah man die Wahlplakate der MLPD und ihre fahnenschwenkenden Anhänger. Politik tut gut. Politische Aufklärung in Zeiten der Bundestagswahlen gehört mit zu einem demokratischen Staat der Gegenwart.
Um so erschreckender war es, daß auch die roten Dianetiker wieder ihren Tapeziertisch vor dem Kaufhaus aufgestellt hatten und mit ihrem Streß-Test warben. Unaufällig wie immer entdeckt der unwissende Passant erst später, daß die Dianetiker Scientologen im Schafspelz sind. Scientology weiß sehr wohl um ihren Stand und ihre Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft. Dies läßt die Scientologen auch nicht offen werben, wie dies bei den Zeugen Jehovas so üblich ist. Sie gehen nicht mit Scientology hausieren – nein, mit dem Machwerk “Dianetik” ihres Führer L. Ron Hubbard versuchen sie Anknüpfungspunkte mit Passanten zu finden.
Doch mit dem politisch interessierten Berliner war am Samstag kein Gold zu gewinnen. Der zog die sozialistische Alternative der scientologischen vor. Und so kam es, daß sich um die Sozialisten einige hundert interessierte Zuhörer scharten und bei den Scientologen nur ich – als fotografierender Gast – zugegen war. So ist das in einer Demokratie.
… Bilder …
Tags: Berlin-Alexanderplatz, Scientology, Wahlkampf
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2009-08-21, 00:02 [Friday]
… Molkereifachmann Hans U. P. Tolzin in der FAZ …
Die Schweinegrippe-Verschwörung
von Peter-Philipp Schmitt
Neugierige Kuh - vom Molkereifachmann zum ImpfgegnerHans U. P. Tolzin ist gelernter Molkereifachmann – und nicht etwa Milchwirt. Darauf legt er Wert, wie er auf seiner Internetseite schreibt. Er sei auch kein Scientologe, er habe nur eine Zeitlang freundschaftlichen Umgang mit Scientologen gepflegt. Heute äußert er sich über seine damaligen Erfahrungen kritisch: „Rückblickend muss ich sagen, dass das, was ich erlebt habe, mich durchaus an die Furchtappellstrategie der Behörden und Impfstoffhersteller erinnert.“ Zudem ist er bekennender Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ des „Wunderheilers“
Ryke Geerd Hamer. Der „Arzt“ Dr. Hamer, dem schon vor mehr als 20 Jahren die Approbation entzogen wurde, nimmt an, dass Erkrankungen des Menschen die Folge von „biologischen Konflikten“ sind, die mit Hilfe eigener „Confliktolyse“ geheilt werden können – es sei denn, die Schulmedizin greift ein und vergiftet den Körper.
Tolzin ist derzeit ein gefragter Mann. Sogar im „Morgenmagazin“ der ARD durfte der Impfgegner gegen die Schweinegrippe-Impfung zu Feld ziehen. Als „Experte“ griff er unter anderen einen so namhaften Wissenschaftler wie den Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts, Johannes Löwer, an. Tolzin nutzt die ihm gebotenen Foren gern, die Moderatoren der ARD-Sendung widersprachen seinen medizinisch unhaltbaren Behauptungen nicht einmal.
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Tags: Impfkritik, Schweinegrippe, Tolzin
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2009-08-03, 14:00 [Monday]
… ist alles ‘Alternative’ gut genug für die Linken? …
Die Tageszeitung - Pfote draufDie politisch dem linken Spektrum zugeordnete Tageszeitung TAZ bewirbt in ihrer Beilage mit dem Schwerpunkt Anthroposophie die Ideen des Rassisten Rudolf Steiner. Es ist offensichtlich, daß allzuoft einem linken Bewußtsein der Wille zugrunde liegt, nicht im ‘mainstream’ schwimmen zu wollen, alte und verstaubte Konventionen über den Haufen zu werfen und die Strömung der Linken stellt für diese Außenseiter ein Sammelbecken dar. Daraus ergibt sich zwangsläufig, daß auch esoterische Ideen eingebracht werden, welche vom ‘mainstream’ abgelehnt und sich unter wissenschaftlicher Betrachtung als haltlos entpuppen. So finden sich unter linken Politikern viele, die
Alternativmedizin als positive Ergänzung der Medizin betrachten.
Doch ist das eben nicht so: ist die Wirksamkeit einer Heilmethode belegt, ist es Medizin, ist sie es nicht, handelt es sich dabei um Hokuspokus. Anthroposophie ist solches begründet von einem Mann, der meint:
… mehr …
Tags: Anthroposophie
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