Glaubst Du noch oder denkst Du schon?

 

Aktuelles

Schweinegrippe – eine Verschwörung der Juden

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2010-01-09, 15:01 [Saturday]

… Elke Wittich entdeckt die Abgründe der Impfkritiker …

der Talmud ist schuld - meint Ryke Geerd Hamer
der Talmud ist schuld - meint Ryke Geerd Hamer
Unter den Kritikern der Schweinegrippeimpfung tummeln sich allerlei antisemitische Verschwörungstheoretiker.

Die Mail, die eine besorgte Hausärztin namens ∴Juliane Sacher einigen Freunden schickte, las sich bedrohlich: In den Impfstoffen gegen die Schweinegrippe sei mit der Substanz ∴Squalen der Wirkstoff enthalten, der bei US-Soldaten zum sogenannten Golfkriegssyndrom geführt habe. Da war es dann auch kein Wunder, daß die Adressaten dieser Nachricht so alarmiert waren, daß sie die Warnung ihrerseits weiterverbreiteten. Mittlerweile ist daraus eine regelrechte Kettenmail geworden, und die Squalen-Sache wird selbst in Fußballforen aufgeregt diskutiert.

Die sensationelle Enthüllung hat allerdings einen Haken: Der Impfstoff, der Golfkriegssoldaten routinemäßig injiziert wurde, enthielt die Substanz mit dem nach ganz besonders bösartiger Chemie klingenden Namen gar nicht.

“Ich gebe zu, daß das nicht so geschickt war, weil einige Autoren später darlegten, daß das Golfkriegssyndrom nichts mit Squalen zu tun gehabt haben kann, weil in dem Impfstoff kein Squalen vorhanden gewesen sein soll”, schrieb Sacher inzwischen auf ihrer Homepage, was nicht nur so klingt, als handele es sich um ein bestenfalls halbherziges Dementi. Zumal die Ärztin gleichwohl bei ihrer Warnung bleibt. Auch das verwundert nicht, denn Juliane Sacher ist schließlich weit mehr als nur eine besorgte Hausärztin, die lediglich einigen Freunden eine Mail schickte, die sich völlig ohne ihr Zutun zu einem Kettenbrief entwickelte. Die 64jährige, die ihre Kassenzulassung schon vor einiger Zeit zurückgegeben hat, gehört unter anderem zu den sogenannten Aids-Kritikern, die fest daran glauben, daß die Immunschwächekrankheit, verkürzt gesagt, als Virenerkrankung nur eine Erfindung raffgieriger Pharmakonzerne sei. Außerdem gehört Sacher zum Kreis der Impfkritiker aus Prinzip, einer Gruppe von nicht notwendigerweise mit medizinischen Kenntnissen ausgestatteten Leuten, die unermüdlich versuchen, Impfungen aller Art unter anderem als Ursache einer Vielzahl von Krankheiten darzustellen, und damit besonders Eltern immer wieder verunsichern.

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Bericht zum Geopolitischen Kongress in Gera

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2009-12-28, 11:05 [Monday]

… wenn man sich verhetzt und verfolgt fühlt, führt das oft zu Wahnvorstellungen …

Infonetzwerk Gera
Veranstalter des 2. Geopolitischen Kongresses
Das Infonetzwerk Gera feiert den Kongress als einen Erfolg. Reflexionen zieht ein doch etwas anderes Resüme, was den Streß-Kongress betrifft:

Bis zu 450 Menschen waren erwartet worden, um am 20. Dezember 2009 den zweiten geopolitischen Kongress in Gera, zu begehen. Dieser “Kongress” sollte ein Höhepunkt der “Wahrheitsbewegung” werden, die sich verschiedenen Verschwörungstheorien verschrieben hat. Doch maximal 200 Menschen waren, nach Angaben des Infonetzwerks Gera, gekommen um dem Anti-Anti-Deutschen Jürgen Elsässer, Christoph Hörstel und anderen Referenten, sowie der Band Die Bandbreite, zu lauschen.
Der Impf-”Kritiker” Hans Tolzin hatte, aus Gründen über die sich die Veranstalter und Tolzin bisher ausschweigen, doch nicht an der Konferenz teilgenommen und wurde leise, still und heimlich aus der offiziellen Veranstaltungsankündigung gestrichen. Die Organisator_innen hatten von bis zu 400 Personen gesprochen, die als Teilnehmer_innen erwartet wurden und mussten im Vorfeld die Lokalität wechseln. Doch kurz vor dem Kongress hatten sich, nach Angaben des Referenten Christoph Hörstel, lediglich 100 Personen angemeldet.

Christoph Hörstel, der Begründer einer Organisation namens Neue Mitte und Autor des Kai-Homilius-Verlags, hatte wenige Tage vor dem Verschwörungs-Treffen in einer Rundmail dazu aufgerufen, an dem Kongress teilzunehmen. Er warnte, dass “Schreiberlinge der Obrigkeit” [ob Herr H. damit auch uns meint? - Anm. d. Red.] versuchen könnten, den Kongress “mit dümmlichen Pressemeldungen kaputtzumachen” [wir befürchten, daß Herr H. mit dem Attribut "dümmlich" das falsche Substantiv referenziert, es paßt doch eher zum Kongress - Anm. d. Red.]. Es würde der “Kampfmoral” schaden, wenn “einer von uns” untergehen würde, so appellierte Hörstel an sein politisches Umfeld [...]

… mehr auf Reflexionen

[Filmrezension] James Camaron – Avatar (USA 2009)

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2009-12-20, 12:21 [Sunday]

… hochkommerzieller Esokitsch …

Filmszene
Protagonisten des Films
Da ich gewisse Filme unerträglich finde, ist es mir unmöglich eine Rezension darüber zu verfassen. Gott-sei-dank gibt es jedoch Individuen, die masochistisch genug veranlagt sind, um sich auch solche Filme anzutun, und dankenswerterweise auch bereit sind, eine diesbezügliche Kritik zu verfassen. So hat selbst der Film Avatar, der pünktlich vor Weihnachten in die hiesigen Kinos kam, einen Rezensierer mehr oder minder für sich gewinnen können. Folgende Rezension von Ingo Junkat möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Avatar – eine zweite Meinung

Der mit dem Baum tanzt

Ich habe diese Woche mehrfach gelesen, Avatar revolutioniere das Kino. Nach zweieinhalbstündiger Tortur im Kinosessel kann ich das nur für einen Bereich bestätigen: die Tricktechnik. Der Rest von Avatar ist, man muss es mal so deutlich sagen, der teuerste Esoterik-Kitsch aller Zeiten.

Bis zu 300 Millionen Dollar hat James Cameron angeblich für diesen Film ausgegeben. Herausgekommen ist ein Hightech-Ethnomärchen, das aus so vielen Versatzstücken besteht, dass man zwischendurch kaum noch weiß, in welchem Film man sitzt.

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Wundersame Searchstrings

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2009-12-19, 13:01 [Saturday]

… wie manche auf unsere Webseiten gelangen …

Suchstring
Searchstring
Die Nutzerstatistik für unser Projekt ist interessant: Obwohl wir bis dato ein rein deutsches Contentangebot zur Verfügung stellen, kommen nur 49 Prozent aller Besucher aus Deutschland. Ein weiteres Drittel lugt aus den USA herüber, was durchaus der eigenen Familie zuzuschreiben sein könnte.

Unsere Aufmerksamkeit hat heute folgender Searchstring erregt:

backend gwup org.

Ah ja. Es tut uns leid, liebe Informationssuchende, aber diese Information läßt sich bei uns nicht finden.

Aberglaube und Magie

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2009-12-18, 11:20 [Friday]

… wenn es die Kinder trifft …

Brasilianischer Junge muß in Folge Rituals intensiv-medizinisch betreut werden
Brasilianischer Junge muß in Folge Rituals intensiv-medizinisch betreut werden
Ein in den letzten Tage in den Medien berichteter Fall hat mich tief getroffen: Der Stiefvater eines 2-jährigen brasilianischen Jungen hat diesem über 40 Nadeln in den kleinen Körper gestochen. Er nahm den Sohn seiner Frau mit in ein spirituelles Zentrum, welches von einer 47-jährigen Frau geleitet wurde. Dort wurden die fast 5-cm-langen Nadeln, mit denen das Kind malträtiert wurde, von dieser in einem Afro-Brazilianischem Ritual der Candomble-Religion gesegnet. Bezahlt wurde die ganze Angelegenheit wohl von der Geliebten des Stiefvaters, welche diesem weismachte, daß er durch die Verbringung der Nadeln in des Kindes Körper mit ihr zusammenkommen würde. Die Polizei schließt jedoch ein simples Racheverlangen an der Kindesmutter nicht aus, mit welchem der Stiefvater seit gerade einmal sechs Monaten verheiratet war.

Die Nadeln wurden anscheinend im Verlaufe eines ganzen Monats bei diesen Besuchen in das Kind gestoßen. Der Stiefvater gestand, daß er die Tat begangen hatte, bezeugte jedoch, daß er unter dem Einfluß der Macht seiner Geliebten stand und von ihr in einen Trancezustand versetzt und daraufhin mit der Tat beauftragt wurde.

Mehr mag ich dazu auch gar nicht schreiben. Esoterik und der Glaube an Übernatürliches schadet – vor allem den Wehrlosen.

Links:

Nicht rechts, nicht links, sondern vorn

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2009-12-11, 22:01 [Friday]

… der 2. Geopolitische Kongress in Gera …

Infonetzwerk Gera
Veranstalter des 2. Geopolitischen Kongresses
Das Infonetzwerk Gera veranstaltet am 20.12.2009 den 2. Geopolitischen Kongress. Das hört sich ja erst einmal prima an. Geopolitik, in Gera. Toll. Auch das Motto kann sich sehen lassen: Unsere Welt – Wahrnehmung und Realität. Und hier beginnen dann auch schon die Felle zu schwimmen. Denn was auf der Referentenliste des Kongresses auftaucht, ist jenseits von Gut und Böse und vor allem von geopolitischer Sachkenntnis. Wir finden unter den Referenten die großen Namen der Verschwörungstheoretiker, aka ∴Truther:

Jürgen Elsässer, Journalist & Buchautor
Der Iran – westliche Kriegspropaganda und Kriegsvorbereitung

Christoph Hörstel, Regierungs- & Unternehmensberater
1. Außenpolitik: Afghanistan-Pakistan: Kriegslage, Nato-Fehler, Lösungen, Beziehungen zu Russland & Iran
2. Innenpolitik (Hauptthema): Wirtschaftsethik – Ausweg aus der Krise, Politische Opposition und Ethik, Kirche in Deutschland

Andreas Clauss, Finanzexperte & Stiftungsvorstand
Finanzkrise und ihre Hintergründe

Frieder Wagner, Publizist & Grimmepreisträger
Filmvorführung “Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra”, Uran Munition – Verbrechen gegen die Menschheit

Hans U. P. Tolzin, Journalist
Schweinegrippe – was steckt dahinter?

Auf diese “Referenten und ihre interessanten Antworten auf brennende Fragen unserer Zeit” freut man sich beim Infonetzwerk Gera, welches im Eigenverständnis sich “nicht als ‘rechts’ oder ‘links’-gerichtet” sieht. Das hat man mit den heutigen Piraten gemein, oder auch mit dem Verschwörungstheoretiker ∴ Jo Conrad, welcher mit diesem Spruch für das ∴Fürstentum Germania warb. Progressiv, könnte man denken, wenn man denn nicht den eher rechtslastigen Hintergrund des Spruches kennt, dabei handelt es sich um eine Abwandlung eines beliebten SS-Liedes, in dem es sinngemäß hieß: wir sind nicht oben und nicht unten, sondern wo wir sind ist vorn. Auch die Stadt Gera besann sich, nachdem die Referentenliste in Augenschein genommen wurde, eines Besseren und verweigerte die Vermietung des kommunalen Volkshauses, wie folgender Bericht aus der Ostthüringer Zeitung belegt:

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Stefan Lanka unterliegt vor Gericht

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2009-12-10, 10:32 [Thursday]

… und handelt sich prompt ein weiteres Verfahren ein …

Verurteilter Quacker, Bild angelehnt an Gustaf Mossakowsks 'Chessy'
Verurteilter Quacker, Bild angelehnt an Gustaf Mossakowsks 'Chessy'
Stefan Lanka, Impfgegner, AIDS-Denialist und Anhänger der ∴Germanischen Neuen Medizin, ist es gelungen, daß Jahr 2009 mit gar zwei Verurteilungen wegen Beleidigungstatbeständen abzuschließen (siehe »Bericht zur Strafsache (234Cs)3012PLs14916/07(133/08)« und »Bericht zur Strafsache 40Cs160Js3022/09«). Ein Erfolg auf ganzer Linie, wie seine Jünger frohlocken werden, denn Lanka zeigt es wie kein Anderer dem Establishment. Und Karl Krafeld, als Lankas genialer Stratege, arbeitet stets die Verteidigungsstrategie vor Gericht aus, die immer wieder dazu führt, daß Lanka noch eine weitere Verurteilung einkassiert.

Möglicherweise wäre es an der Zeit zu erkennen, daß Krafeld ein U-Boot ist oder doch vielleicht auch einfach nur ein nicht ganz so genialer Stratege mit völlig unzureichenden Kenntnissen im juristischen Bereich. Oder es liegt auch einfach daran, daß Lanka die deutsche Gerichtsbarkeit mit einem aufmerksamen Publikum verwechselt und glaubt, daß seine Vorträge über Impfungen und Viren dort hilfreich seien. Hilfreich ist sicherlich nicht, daß Lanka alle Behörden als willige Vollstrecker eines Massenmordes ansieht und auch in diesem Fall direkt in der Verhandlung dem Gesundheitsamtsleiter Nazimethoden vorwarf. Erschwerend kommt natürlich hinzu, daß Lanka bereits mehrfach wegen ähnlich gelagerter Delikte verurteilt wurde.

Da Lanka keinerlei Einsicht und Reue zeigte, kam es wie es kommen mußte – er wurde wegen Beleidung verurteilt. Lanka darf nun 4.800 EUR in die Staatskasse zahlen und hat wegen des Nazivorwurfs gar ein weiteres Strafverfahren an der Backe. Das nenn auch ich einen Erfolg auf ganzer Linie – für diejenigen unter uns, die denken können und nicht verblendeten Impfgegner folgen.

Quelle:

Überdosis dank Traumeel?

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2009-12-08, 19:12 [Tuesday]

… wie tödlich kann ein Nocebo-Effekt sein? …

Homöopathisches Medikament der Heel Pharma
Homöopathisches Medikament der Heel Pharma
Am Samstag, dem 05.12.2009, wurde die Tochter von Billy Joel in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie eine Überdosis irgendwelcher Pillen zu sich genommen hatte. Doch handelte es sich bei den eingeworfenen Tabletten mitnichten um ein wirksames Tötungsinstrument, sondern um homöopathisches Traumeel des Herstellers Heel.

Trotzdem scheint der Zustand der Joel-Tochter dramatisch genug gewesen zu sein, um Joel in ein Krankenhaus einweisen zu lassen. Joel hatte nach dem Tablettenmißbrauch mit Atembeschwerden zu kämpfen. Daraufhin kontaktierte sie den Notruf und meldete sich mit: “Pillen genommen, werde sterben.” Daß der ∴Nocebo-Effekt durchaus nicht zu vernachlässigen ist, weiß man in der medizinischen Gemeinschaft durchaus – unklar ist, wie weit dieser gehen kann.

Erst vor kurzem berichtet die FAZ über den Fall des 26-jährigen Derek Adams, welcher aus Liebeskummer aus dem Leben scheiden wollte. Also schluckte der junge Mann 29 Kapseln eines Antidepressivums und bekam Todesangst. Nach der massiven Überdosis sackte sein Blutdruck ab, er kam in die Klinik und konnte trotz intravenöser Infusionen nicht stabilisiert werden. Das fragliche Medikament wurde ihm im Rahmen einer verblindeten Arzneimittelstudie verabreicht. Doch erst als sich herausstellte, daß er anstelle des zu testenden Antidepressivums nur das Plazebo der Kontrollgruppe bekam und man ihm dies mitteilte, nahmen seine Beschwerden ab.

Auch der Fall Joel könnte ähnlich gelagert sein, denn daß die Bestandteile des verantwortlichen Homöopathikums wirklich eine physiologische Wirkung haben könnten, bezweifelt u.a. Abel Pharmboy. Im folgenden gebe ich dessen Beitrag von Scienceblogs.com wieder:

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Sozialhelden erhalten den Engagementpreis 2009

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2009-12-06, 17:05 [Sunday]

… mit ihrer Pfandpflaschengeldspendeidee …

Ausgezeichnetes Engagement
Ausgezeichnetes Engagement

Die Sozialhelden waren in der Lage, im Rahmen einer online geführten Abstimmung, das teilnehmende Publikum für ihre Ideen zu begeistern. Sie gewannen die Abstimmung, in der 19 weitere Projekte vorgestellt wurden. Von ca. 38.000 abgegebenen Stimmen, konnte das Gewinnerprojekt im Rennen um den “Publikumspreis“ ganze 13.000 Stimmen auf sich vereinen. Die Sozialhelden haben es mit Hilfe ihrer kreativen Aktionen wie dem Casting des “Super-Zivis” oder der Wanderausstellung “Barrierefrei?” geschafft, vor allem junge Menschen für gesellschaftliche Probleme zu sensibilisieren.

Das Projekt “Pfandtastisch helfen!” diente dazu, Pfandflaschen-Bons zu sammeln und mit dem Erlös daraus, Mahlzeiten für Bedürftige zu finanzieren. Initiator Raul Krauthausen faßt den Ansporn seiner kreativen und engagierten Truppe so zusammen: “Wir glauben, wer etwas verändern will, braucht keinen roten Umhang und auch keine Superkräfte. Engagement, Überzeugung und Mut reichen voll und ganz.” Das Preisgeld in Höhe von 10.000 EUR wird in die technische Umsetzung des Projekts wheelmap.org fließen.

In vier Kategorien wurden von einer 11-köpfigen Jury für den Deutschen Engagementpreis 2009 die Grünen Damen, Arbeiterkind.de, die Bürgerkommune Nürtingen als auch Fußball baut Brücken für ihr freiwilliges Engagement ausgewählt. Die Preisverleihung ist Teil der Kampagne “Geben gibt”. Träger und Initiator ist das “Bündnis für Engagement”. Wir gratulieren allen Gewinnern von Herzen.

… Bild der Preisträger …

Vortragsreisen des Stefan Lanka

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2009-12-05, 07:04 [Saturday]

… Virenleugner und Impfgegner Stefan Lanka nutzt Gerichtsverfahren für seine Mission …

Lanka Jünger auf Pilgerstour
Lanka-Jünger auf Pilgertour

Stefan Lanka steht mal wieder vor Gericht. Und wiederum handelt es sich um einen Beleidigungstatbestand, der unter dem Aktenzeichen 40Cs160Js3022/09 zur Verhandlung steht. Damit knüpft er an eine Tradition von Verurteilungen wegen Beleidigungen an, die ihres gleichen sucht. Doch hard-core Lanka-Jünger halten dessen verbale Ausfälle nicht davon ab, ihm gar durch die Republik zu folgen und auch im Gerichtssaal an dessen Lippen zu kleben.

Rund 70 Besucher aus der ganzen Bundesrepublik wollten den Prozess in Bautzen verfolgen. Nur 40 fanden Platz im Gerichtssaal. So durfte sich die Sächsische Justiz mit dem Kreuzritter und Virenleugner ganze 7 Stunden lang beschäftigen und war erst um 22:00 Uhr nach etlichen Vor- und Anträgen in der Lage, den Prozeß zu vertagen, wie uns folgender Bericht der Sächsischen Zeitung wissen läßt.

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