Glaubst Du noch oder denkst Du schon?

 

Aktuelles

Von Tatzen und Pfoten

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bitte Abstimmen)
2009-12-04, 16:32 [Friday]

… Jack Wolfskin benötigt nicht der Kunden Geld, Abmahnungen sind doch auch ein einträglich Geschäft …

Bildmarke, Inhaber: Jack Wolfskin GmbH
Bildmarke, Inhaber: Jack Wolfskin GmbH

Jack Wolfskin, Hersteller von Bekleidung für sich in der Walachei tummelnde, naturverbundene Mitbürger als auch für deren urbane Gegenstücke, welche robuste Bekleidung im Großstadtdschungel zu schätzen gelernt haben, beharrt auf dem vermeintlich exklusiven Verwendungsrecht eines Pfotenabbildes auf seinen Erzeugnissen. Wir reden hier von einer Firma, die erst 1991 von ihrer Erzeugerin, der Frankfurter Sine GmbH, in die Selbständigkeit entlassen wurde. Die von Sine kreiierte und am 08.06.1983 angemeldete Wort- und Bildmarke ging am 19.02.1998 auf die Jack Wolfskin GmbH über. Das Logo von Wolfskin ähnelt doch arg sehr dem Logo der linken Berliner Tageszeitung TAZ.

Die TAZer Tatze wurde 1979 in deren Auftrag von dem Designer Roland Matticzk entwickelt und seitdem regelmäßig eingesetzt. Bedauerlicherweise ließ die TAZ das Logo jedoch nicht markenrechtlich sichern. Angemeldet hat die TAZ ihr Logo 1994 nach mehr als 10-jähriger Verwendung, doch die Eintragung ins Markenregister geschah erst 2003.

Die TAZ nahm die damalige gerichtliche Auseinandersetzung mit Humor, doch die Leute bei Wolfskin gaben sich verbissen (siehe »TAZ Beitrag 2007«). Diese Verbissenheit hat Jack Wolfskins Image nun auch in diesem Jahr keine neuen Freunde beschert. Jack Wolfskin geht nämlich bevorzugt nicht gegen böswillige Markenimitatoren vor, die im großen Stil bewährte Marken fälschen. Nein, Wolfskin hat die im Visier, die es wagen, in irgendeiner Art und Weise ihre Verbundenheit mit Tieren zu demonstrieren, in dem sie z. B. deren Pfotenabdrücke in stilisierter Form verwenden – sei es auf selbstgemachten Bekleidungsstücken, Buttons, Taschen oder auch Webseiten. Wolfskin sieht seine Markenrechte dadurch nämlich beeinträchtigt, auch wenn die Pfotendarstellungen in keinster Weise der innegehaltenen Marke ähneln.

Bilder: … mehr …

Meinungsfreiheit und die Justiz

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bitte Abstimmen)
2009-12-03, 18:12 [Thursday]

… wie man Blogger in die Knie zwingen kann …

Freiheit der Berichterstattung
Freiheit der Berichterstattung

Blogging ist eine feine Sache. Was aber ist ein ∴Blog? Es handelt sich dabei um eine Art online geführtes Tagebuch, wo die jeweiligen Autoren zu den ihnen wichtigen Themen Stellung beziehen. So finden sich Themen bezogene Kommentare, persönlichen Reisenotizen oder auch Fotojournale. Für jeden ist etwas dabei, jeder kann ein Teil der Blogosphäre werden. Doch Blogger leben gefährlich. Gerne werden sie von Unzufriedenden verklagt und praktischerweise zugleich finanziell in den Ruin getrieben (vgl.» JAKO gegen Baade«).

So ist es nicht verwunderlich, daß immer mehr Blogger den Weg in die Anonymität wählen, was nicht zuletzt dazu führt, daß einige gar mit einem Kopfgeld versuchen (siehe: “Esowatch und die Kopfgeldjäger” oder auch hier “Wanted” oder auch direkt das Video der Auslober auf YouTube), andere Nutzer zu illegalem Datamining zu animieren. Das ist natürlich gar nicht fein – aber das kümmert natürlich die Anstifter nicht, die ihre Salvation in einer gerichtlichen Auseinandersetzung suchen.

Wie dem auch sei, auch politische Blogs sind natürlich nicht vor der Mißgunst Dritter gefeit. Erwischt hat es diesmal die Bloggerin Edith Bartelmus-Scholich, welche vom OLG Düsseldorf mit einem Strafbefehl über magere 12.000 Euro bedacht wurde. Ein schönes Geschenk der Obrigkeit. Hintergrund ist, daß ’scharf-links’ regelmäßig die Berichte der Roten Hilfe Düsseldorf-Mönchengladbach zum Prozess gegen Faruk Ereren veröffentlicht hat. In einem dieser Berichte beanstandet das OLG einen Satz in dem nach Darstellung des Gerichtes eine Tatsache von den Prozessbeobachtern falsch dargestellt sei.

Wer auch in dieser Krise Geld überhat, sich mit der linksgerichteten Bloggerin solidarisieren mag, der findet »hier« alle relevanten Daten zur Übermittlung seiner Unterstützung. Daß so ein Verleumdungsprozess keine günstige Angelegenheit ist, haben schon einige Blogger erfahren dürfen (vgl. “DFB gegen Jens Weinreich”). Solidarität bekommt in den Zeiten des Internets eine völlig neue Bedeutung.

Links:

Gegen Argumente immun

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Stimme(n)
2009-12-02, 21:13 [Wednesday]

Immunisierung der Immunisierungsgegner …

Schutzschild der Immunität
Schutzschild der Immunität
Die Botschaft erreichte per E-Mail Freunde, Familie und Kollegen. „Wer es noch nicht weiß: Die beiden Impfstoffe gegen die sogenannte Schweinegrippe . . . enthalten als Adjuvans (Impfverstärker) Squalen“, schrieb vor zwei Wochen eine gewisse Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Frankfurt. Squalen sei auch bei Golfkrieg-Soldaten als Impfverstärker eingesetzt worden und habe das Golfkriegssyndrom verursacht. Chronische Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), Gedächtnisstörungen, Erschöpfung, Schmerzen sowie Verdauungsprobleme und Hautausschlag seien die Folgen. „Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8 bis 9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden. Geben Sie diese E-Mail an möglichst viele Ihrer Bekannten weiter.“

Die Kettenmail verbreitete sich in Windeseile in ganz Deutschland. Golfkrieg, Schmerzen und Syndrom waren Schlüsselwörter, die obendrein durch die schaurig illustrierten Folgen vor allem Unsicherheit, aber auch Angst verbreiteten. Die Botschaft hatte nur einen Haken: Sie war falsch. Squalen sei ein natürliches Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels sowie Bestandteil der Körperzellen und vieler Lebensmittel, klärte das für Impfstoffe und Arzneimittel zuständige Paul-Ehrlich-Institut auf. Ein Zusammenhang zwischen Anthrax-Impfung und Golfkriegssyndrom sei mehrfach untersucht, aber nicht gefunden worden, zumal der Impfstoff überhaupt kein Squalen enthalten habe. „Zur Sorge gibt es deshalb keinen Anlass.“

… mehr …

Schweiz mal anders

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Stimme(n)
2009-12-01, 13:41 [Tuesday]

… ein Volksentscheid im Land der Schneekuppen bezeugt der Bewohner Engstirnigkeit …

Klare Ansage für Minarette in der Schweiz
Klare Ansage für Minarette in der Schweiz

Dank medialer Vernetzung der Gegenwart läßt es sich nicht unter den Tisch kehren: Die Schweizer sind ein Volk, daß in der Neuzeit nicht ankommen mag. Gern würden die Bewohner der Bergregion sich vor der stetigen Weiterentwicklung verstecken. Doch die Berge sind nicht hoch genug. Den Einzug des Frauenwahlrecht den allerletzten Kanton konnte man(n) nicht verhindern. Immerhin ist dank Volksentscheid in der Schweiz die Konträrmedizin der evidenzbasierten gleichgestellt. Fortschritt? Nein, danke! Impfungen? Nein, danke. Die Schweizer stehen zu ihren roten Masernpunkten.

Und ein “Nein, danke” bekamen am letzten Wochenende nun auch die “Anderen” zum vorläufigen Abschluß der ∴Kontroverse um den Bau von Minaretten in der Schweiz. Knapp 58 Prozent der Wähler haben sich bei der Volksabstimmung am vergangenen Sonntag dafür entschieden, den Bau von Minaretten künftig zu verbieten. Man könnte geneigt sein, den Schweizern Glauben zu schenken, wenn sie das Votum pro Verbot damit begründen, daß sie ein Zeichen gegen den politischen und damit gegen den radikalen Islamismus setzen möchten. Ob man dies unter Berücksichtigung der latenten Fremdenfeindlichkeit der Schweizer auch noch so sehen mag, bleibt dahin gestellt. Fakt ist, daß die Schweizer ein öffentliches Zeichen gegen Toleranz und für Diskriminierung gesetzt haben, welches an eine Tradition anknüpft, in welcher bis 1874 die Diskriminierung der Juden und bis 1973 die der Jesuiten in der Verfassung festgeschrieben war.

Dennoch liegt die Schweiz in Punkto Vorurteilen und ∴Fremdenfeindlichkeit im guten europäischen Mittelfeld. Die Abstimmung vom vergangenen Wochenende spiegelt in der Verteilung eine Studie aus dem Jahre 2006 wieder, welche die Voreingenommenheit gegenüber Fremden bei mehr als der Hälfte aller Schweizer belegt. Trotz alledem erweckt die öffentliche Demonstration dieser Voreingenommenheit den Anschein, daß die zentraleuropäisch gelegene Schweiz, nicht im Europa der Gegenwart ankommen möchte. Das ist bedauerlich.

Links:

Psychoterror oder Eingreifen in der Not?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3 Stimme(n)
2009-11-29, 20:07 [Sunday]

… Landrat Michael Harig und die Strafanzeige gegen Stefan Lanka

Impfzwang und Psychoterror
Impfzwang und Psychoterror
Ein Fall von Zwangsimpfung? Verstoß gegen das Grundgesetz? Im Landkreis Bautzen? Diese Vorwürfe zumindest erhebt Dr. Stefan Lanka, ein Virologe aus Baden-Württemberg, der sich seit Jahren vehement gegen das Impfen ausspricht. Er wurde in einen Fall eingeschaltet, in dessen Folge er sich am 2. Dezember 2009 15.00 Uhr nun auch vor dem Amtsgericht Bautzen verantworten muss.

Vorwurf: Beleidigung. Landrat Michael Harig hatte Strafanzeige gegen Stefan Lanka gestellt. Denn der hatte ihm sinngemäß in einem Brief erklärt, dass es nicht seine Aufgabe sei, zu klären, ob Harig sich entweder nicht wirklich mit den Gesetzen auskenne oder geistig minderbemittelt sei. Doch was war passiert?

Zuvor hatte das Jugendamt den Eltern dreier Kinder das Sorgerecht für die beiden jüngeren entzogen. Weil sie nicht mehr in der Lage seien, Entscheidungen im Sinne der Kinder zu treffen, so die Begründung. Aufmerksam geworden war das Amt, nachdem die Eltern mit dem jüngsten Kind, einem Kleinkind, ins Bautzener Krankenhaus gegangen waren, weil es ihm immer schlechter ging. Zu spät – so das Urteil der Ärzte. Das Kind sei stark unterernährt und fehlentwickelt gewesen. Es wog im Alter von knapp einem Jahr nur noch sechseinhalb Kilo. Sein Zustand sei lebensbedrohlich gewesen. Die Eltern hätten das einfach nicht erkannt. Das Leben des Kindes habe an einem seidenen Faden gehangen.

„Das Krankenhaus hat Behandlungsempfehlungen gegeben, denen die Eltern nicht folgen wollten“, sagt Jugendamtsleiter Hans-Jürgen Klein. „Wir mussten reagieren.“ Ganz anders stellt es Stefan Lanka dar. Demnach habe das Amt den Eltern gedroht, wenn sie ihre Kinder nicht impfen lassen würden, werde man ihnen das Sorgerecht entziehen. Das Jugendamt begründete Lanka zufolge den späteren Antrag auf Entzug der elterlichen Sorge an das Familiengericht Bautzen „ausschließlich damit, dass die Eltern die Impfeinwilligung nicht erteilten“.

… mehr …

Gott und der Skeptiker

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Stimme(n)
2009-11-29, 20:00 [Sunday]

… wenn blinder Gehorsam gen Himmel führt und gesunder Skeptizismus in die Hölle …

Landen Skeptiker in der Hölle?
Landen Skeptiker in der Hölle?
Gott ist auch nur ein Mensch – einer, der gerne Kaffee trinkt. Aber nicht jeden Kaffee, wie uns die Werbebranche höchst amüsant und blasphemisch in Clooney gegen Gott mitteilt. Georgie-boy bekommt eine zweite Chance auf ein irdisches Dasein, da Mr. Göttlichkeit scharf auf die Nespresso-Maschine ist, die Clooney grade käuflich erworben hatte, bevor er durch ein vom Himmel stürzendes Klavier erschlagen wurde. Doch Clooney mag ohne Nespresso nicht mehr leben und so geht er schnurrstracks wieder in den Laden, um die im Tauschhandel “Leben gegen Nespresso” verlorengegangene Maschine zu ersetzen. Dank seiner Abhängigkeit und Fixiertheit auf Nespresso verfehlt ihn diesmal das Klavier. Eine wunderbare Parabel: Verzichte nicht auf Nespresso – sonst biste tot! Toll, danke.

Clooneys Konversation ist ungefähr genauso dröge, wie der Kaffee, der aus den Nespresso-Maschinen kommt. Amüsanter daher Konversationen mit Gott, die von Skeptikern geführt werden könnten. Die Frage, die sich einem Gläubigen nämlich stellt ist, kommen ungläubige Zweifler in den Himmel?

Aller Wahrscheinlichkeit schon – doch ob diese es denn dann noch wollen, ist die Frage, die in diesem wunderbaren Clip “Mr. Deity and the Sceptic” beantwortet wird:

… mehr …

James Randi und die Millionendollarfrage

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bitte Abstimmen)
2009-11-25, 16:08 [Wednesday]

… sind des komatösen Belgiers Worte die seinigen? …

Angebot der James Randi Stiftung
Angebot der James Randi Stiftung

Der Belgier Rom Houben lag 23 Jahre lang im Wachkoma – bei vollem Bewußtsein – wie sich jetzt durch einen MRI-Scan herausgestellt hat. Seitens der Ärzte galt Houbens Bewußtsein als erloschen. Tatsächlich jedoch lähmte ihn der schwere Autounfall im Jahre 1986 nur vollumfänglich, ohne sich auf seine Wahrnehmung auszuwirken. Houben war ein Gefangener im eigenen Körper und mußte machtlos mit den Folgen dieser Fehldiagnose dahin vegetieren, bis der Irrtum schließlich auffiel.

Für die Ärzte brachte erst eine erneute Untersuchung an der Universität von Lüttich Licht in die Dunkelheit, von der sie meinten, Houbens umgeben war. Ein folgenschwerer Irrum. Aufnahmen eines Tomografen ließen erkennen, daß sein Gehirn fast vollständig funktionsfähig geblieben war. Steven Laureys, der Neurologe, der Houbens erneute Untersuchung leitete, veröffentlichte just im Sommer 2009 eine Studie, derzufolge Wachkoma-Patienten erschreckend häufig fehldiagnostiziert würden. In gar 40 Prozent aller als vegetativ eingestuften Fälle seien bei sorgfältiger Prüfung noch Bewußtseinsreste und Gehirnaktivitäten nachweisbar.

Man ist geneigt, sich für Houbens Re-Diagnose und Befreiung aus der vegetativen Abhängigkeit zu freuen. Fraglich ist jedoch, ob die Interviews, die dank der medialen Berichterstattung folgten, auch tatsächlich Aussagen Houbens kommunizieren. Seine Antworten in den Interviews gab Houbens nämlich nicht selbständig, sondern mithilfe eines Kommunikators, der seine Fingerbewegung auf dem Keyboard des Spezialcomputers stützt, mit dessen Hilfe Houbens “spricht.”

Das Prinzip der ∴'gestützten Kommunikation' ist wissenschaftlich nicht anerkannt. Es ist in zahlreichen, methodisch einwandfreien Studien wiederholt belegt worden, daß der Kommunikator dem Stützungsbedürftigen – unbewußt und unbeabsichtigt – zeigt, welche Tasten er zu drücken hat, so daß nicht der Hilfsbedürftige sondern der Kommunikator selbst Urheber der entstehenden Aussagen ist. Wheeler et al führten 1993 ein Experiment durch, in welchem den Stützern und den Gestützten unterschiedliche Bilder von Gegenständen gezeigt wurden, die die Hilfsbedürftigen benennen sollten. Die gestützten Probanden tippten jedoch nie den Namen des Gegenstandes ein, den sie selbst gesehen hatten, sondern oftmals Namen des Gegenstands, den nur der Stützer sah, oder ein gänzlich anderes Wort.

So ist nicht verwunderlich, daß sich der Skeptiker ∴James Randi, welcher sich in den 1990ern mit der gestützten Kommunikation im Falle von autistischen Kindern befaßte, zu Wort meldet und Houbens dazu einlädt, sich die eine Million Dollar zu verdienen.

… mehr …

Blogger Konferenz 2009

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bitte Abstimmen)
2009-11-16, 14:36 [Monday]

… Kongress für unabhängige Medien 2009 in Berlin …

BCG 2009 in Berlin
BCG 2009 in Berlin

Wie wahrhaftig stehen die Betreiber und Teilnehmer der Bloggerkonferenz wirklich für Meinungsfreiheit und unabhängige Medien und vor allem für die Wahrheit?

Alles fing mit einer kleinen, recht belanglos anmutenden Nachricht an:

aus dringenden organisatorischen Gründen kann im Anschluss des Kongresses in der c-base leider keine Party stattfinden

C-Base, das war Veranstaltungsort der Blogger Konferenz. Es handelt sich dabei um einen gemeinnützigen Verein “zur Förderung von kreativen Projekten im digitalen Bereich, sowie zur Unterstützung künstlerischer Projekte”. Und C-Base, wie sich herausstellen sollte, war der dringende organisatorische Grund. Das jedoch erfuhr man nicht von den Veranstaltern, die sich der unabhängigen Wahrheit und Berichterstattung verpflichtet haben.

Der c-base e.V. distanziert sich öffentlich von der Veranstaltung und Teilen ihrer Rednerliste. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine Veranstaltung des c-base e.V. handelt, sondern lediglich die Räume des Vereins genutzt werden. Aus Sicherheitsgründen wurde die Party am Abend vom c-base e.V. abgesagt.

[...] Mehrere Redner und in der Vergangenheit von ihnen getätigten Äußerungen sind für den c-base e.V. untragbar.

Nach einer Abwägung möglicher juristischer Konsequenzen, hat sich der c-base e.V. entschieden, die Konferenz in seinen Räumen dennoch durchführen zu lassen. Die Bereitschaft, die Veranstaltung stattfinden zu lassen, stellt hierbei keine thematische Unterstützung der Veranstaltung dar.

… mehr …

Berufsverbot für Impfkritiker

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Stimme(n)
2009-11-08, 09:59 [Sunday]

… Johann Loibner aus Ligist, Österreich, darf sich nicht länger Arzt nennen …

Johann Loibner verliert Prozeß
Johann Loibner verliert Prozeß

Alle Hoffnungen eines weststeirischen Mediziners haben sich vorerst zerschlagen: Das von der Ärztekammer verhängte Berufsverbot gegen den als Impfkritiker bekannten Kollegen aus Ligist (Nachlese in der Infobox) wurde vom Land Steiermark bestätigt. Nun bleibt dem Arzt nur noch der Gang vor den Verfassungsgerichtshof.

Den Ärzteausweis hat er bereits zurückgeschickt, am Freitag wird das Ordinationsschild abmontiert. “Ich bin kein Anarchist”, betont der gefasst wirkende Arzt. Die Enttäuschung ist aber groß: Nachdem das Land Steiermark die Entscheidung monatelang hinauszögerte, hatte er neue Hoffnung geschöpft.

Mediziner liegt mindestens ein Jahr auf Eis
Der Mediziner gibt sich aber auch jetzt nicht geschlagen: “Ich rechne damit, dass der Verfassungsgerichtshof dieses Urteil aufhebt!” Bis das Höchstgericht entscheidet, dürfte aber mehr als ein Jahr vergehen. Bis dahin darf der Weststeirer nur seine Frau und seine Kinder behandeln.

… mehr …

Beruf und Berufung

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bitte Abstimmen)
2009-10-15, 09:22 [Thursday]

… Simon Singhs Kampf gegen die Quacksalber …

Simon Singh
Simon Singh

Simon Singh kämpft gegen die Quacksalber. Aufgrund eines Beitrags im Guardian, in welchem er die Methoden der Chiropraktiker als Hokus-Pokus bezeichnete, wurde er vom Verband der Chiropraktiker verklagt. Die fühlten sich nämlich beleidigt, wie das so oft der Fall ist, wenn man den Quacksalbern ihre pseudowissenschaftliche Nutzlosigkeit unter die Nase reibt. Mit der Realität mögen die sich nämlich nicht einmal ganzheitlich auseinandersetzen. Harsche Realität ist, daß Methoden der Scharlatanerie nicht über einen holistischen Plazeboeffekt hinaus wirken. Sie sind einzig und allein dafür da, die Taschen der Praktizierenden zu füllen.

… mehr …