… wie wie die öffentlich-rechtlichen sich der Gebühren als unwürdig erweisen …
Tolzin und Leitner mit dem 'Impf Heil' Gruß
Wen hat die ARD sich das als Interviewpartner geholt? Unglauben deckt das Unglaubliche auf:
… wie wie die öffentlich-rechtlichen sich der Gebühren als unwürdig erweisen …
Wen hat die ARD sich das als Interviewpartner geholt? Unglauben deckt das Unglaubliche auf:
… ein Virus ist auf’s Schwein gekommen …
Seit der ersten medialen Coverage über die Todesfälle im fernen Mexiko, für welche als Auslöser ein neuartiges Influenzavirus verantwortlich gemacht wurde, gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Gefahr, die vom neuen Typ des H1N1 ausgeht. In der Mediensprache heißt diese möglicherweise pandemiefähige Influenza “Schweinegrippe”.
Die Symptome der neuen Grippe unterscheiden sich nicht von denen der saisonalen Influenza. Die Erkrankung geht mit Fieber, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen einher. Bisher sind Todesfälle vor allem auf dem amerikanischen Kontinent aufgetreten. Innerhalb der Europäischen Union wurden bislang mehr als 90 Todesfälle registriert, hauptsächlich betroffen ist Großbritannien. Deutschland konnte bisland nur einige schwere Krankheitsverläufe verzeichnen, jedoch sind Todesfälle nicht auszuschließen. Nach Angaben der WHO sind viele, aber nicht alle schweren Fälle bei Menschen mit Grunderkrankungen aufgetreten.
In Deutschland sind zum jetzigen Zeitpunkt seit Ende April 2009 insgesamt 16.835 Fälle verzeichnet worden, davon wurden ca. 4.300 als autochthon eingestuft (Erkrankung in Deutschland erworben).
Für den Impfstoff zum Schutz vor der Neuen Grippe, wurde das H1N1-Virus zunächst aus einem Patienten in Hamburg isoliert. Mit diesem “Wildtyp” begann die Entwicklung des Impfstoffes. Für die Saatvirusgewinnung benötigt man jedoch ein sogenanntes “rekombinantes” Virus, d.h. man schleust die charakteristischen Hüllproteine in einen weit weniger virulenten und gut charakterisierten Influenza-Stamm ein. Man braucht ja sowieso nur die Typen des Hämagglutinin (HA) und der Neuraminidase (NA), von denen es jeweils 8 bzw. 15 bekannte Subtypen gibt. Das A/California/4/2009 (H1N1) ist eben einfach ein Virus aus diesem untereinander genetisch verwandten “Virusbaukasten”, nicht mehr und nicht weniger.
… Fataler Verlauf einer Influenza-Erkrankung einer jungen Frau …
Am 10.1.99 kam es in Sachsen zum tödlichen Ausgang der Influenza-Erkrankung einer 20jährigen Zahnarzthelferin. Die junge Frau wurde am Donnerstag, dem 7.1.99, von ihrem Arbeitgeber wegen akuter Krankheitserscheinungen nach Hause geschickt und suchte noch am gleichen Tag ihre Hausärztin auf. Es waren Schweißausbrüche, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen zu beobachten. Die klinische Untersuchung ergab einen sehr niedrigen Blutdruck (90/65 mm Hg, bei Kontrolle 100/70 mm Hg), Rachenring und Tonsillen gerötet, Rachenhinterwand verschleimt, kein Fieber, keine ›Schleim-Eiter-Straße‹, keine Beläge, Herz und Lunge physikalisch unauffällig.
Diagnosen: Akute Pharyngotracheitis, Virusinfektion, chronische venöse Insuffizienz.
… wenn Kinder Urlaub machen …
Im Februar des Jahres sind im Zeitraum einer erhöhten Influenza-Aktivität im direkten Zusammenhang mit Gruppenfahrten zum Skiurlaub nach Österreich unabhängig voneinander zwei tödliche Influenza-Erkrankungen bei einem 7jährigen Jungen aus Baden-Württemberg Influenza B) und bei einem 13jährigen Mädchen aus Bayern (Influenza A) aufgetreten. Beide Erkrankungsfälle und ihr Umfeld wurden sorgfältig epidemiologisch nachuntersucht. Nachfolgend eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Untersuchungen:
… tödlich verlaufende Influenza-B-Infektion …
Am 17.01.1997 nahm ein 11jähriges Mädchen thailändischer Herkunft am Schwimmunterricht im Rahmen des Schulsports teil. Das Mädchen hatte zuvor über Halsschmerzen geklagt. Während des Schwimmens verließen es die Kräfte, so daß es aus dem Wasser gezogen werden mußte. Am 19.01.1997 (Sonntag) wurde das Kind einem diensthabenden Arzt vorgestellt und von diesem unter der Diagnose “Virusinfekt” behandelt, offensichtlich ohne daß es Hinweise auf einen zu erwartenden ernsten Verlauf gab. Am folgenden Tage wurde das Mädchen moribund in die Praxis des Hausarztes gebracht. Dieser stellte eine Pneumonie fest und rief sofort den Notarzt. Bereits 10 Minuten nach der Einlieferung in eine nahegelegene Kinderklinik starb das Mädchen. Einstündige Reanimationsversuche blieben erfolglos.